Holzschnitte

Serie von Holzschnitten zu den Feldpostbriefen des gefallenen Großvaters (2010). Freies Buchprojekt.


Linolschnitte

Serie von Linolschnitten zu den Feldpostbriefen des gefallenen Großvaters.

Freies Buchprojekt mit dem Titel „Unternehmen Blau".


Fünfzehn Monate war der Großvater als Angehöriger der 3. Panzerdivision, der sogenannten „Berliner Bärendivsion" als Wehrmachtssoldat an der Ostfront. Seine Feldpostbriefe waren anfangs optimistisch, auch verherrlichend, ganz im Stil der offiziellen Propaganda. Doch sein Regiment war stets an der Front eingesetzt und verlor frühzeitig einen Großteil seiner Angehörigen. Mit der Jahreswende 1941 überwogen zunehmend Zweifel und Ängste.  Ein Fronturlaub im April 1942 zeigt ein sehr nachdenkliches Bild. Zurück in Charkow wurde seine Division im Rahmen des „Unternehmen Blau" zur Eroberung der Erdölquellen bei Maikop im Kaukasusgebiet eingesetzt. In einem Brief aus der Kalmückensteppe schreibt er: „Wo will Hitler eigentlich noch hin?" und an anderer Stelle heißt es: „Wir haben hier keine Zeitungen und erhalten keinerlei Nachrichten. Wir leben hier wie auf dem Mond". Die Truppen liefen sich in der Weite des Raumes tot. Am Fluss Terek war der sowjetische Widerstand unüberwindlich. Er fiel in den Kämpfen bei Ischerskaja am 19. September 1942.


Heinrich von Kleist


Portrait „Heinrich von Kleist am kleinen Wannsee", 2010. Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm.

Kleist-Museum Frankfurt an der Oder.

 

 

Links ist das Portrait (das sich in der Sammlung des Kleist-Museums befindet), in der Ausstellung „Verdächtiges Subjekt: Henry de Kleist" (Vernissage: 2. 4. 2017) zu sehen. Die Ausstellung verschiedener Kleist-Portraits entstand anlässlich der offiziellen Übergabe des Portraits „Henry de Kleist", dem sogenannten Gefangenschaftsbild eines unbekannten Künstlers aus dem Jahr 1807, durch das Deutsche Literaturarchiv an das Kleist-Museum.

 

In der Ausstellung waren u.a. Kleist-Portraits von Max Slevogt, Max Schwimmer und Wieland Förster ausgestellt.


Oben: Die Ausstellung „Verdächtiges Subjekt: Henry de Kleist", Vernissage am 2. April 2017. Rechts das sogenannte Gefangenschaftsbild, das von Kleist während seiner französischen Kriegsgefangenschaft von einem unbekannten Künstler im Jahr 1807 angefertigt wurde und nun zum Bestand des Kleist-Museums in Frankfurt a.d. Oder zählt.



Links: „Heinrich von Kleist I", 2009. Öl auf Leinwand, 20 x 60 cm.

Rechts: „Heinrich von Kleist II", 2009. Öl auf Leinwand, 20 x 60 cm.



Links: „Kleist an der Havel“, 2010. Acryl und Kohle auf Leinwand, 80 x 100 cm.

Rechts: „Kleist in Uniform", 2010. Acryl auf Leinwand, 80 x 100 cm.



„Grunewald", Aquarell, 21 x 30 cm, 2010.

„Grunewald Sandweg", Aquarell, 42 x 28 cm, 2010.


Shell-Haus, Berlin

Ausstellung in der Galerie der GASAG, Berlin im Shell-Haus. Das Thema der Ausstellung lautete „Berlin insight out", Ein- und Ansichten der Stadt in ihrem Bezug zur Vergangenheit und Gegenwart. 

Galerie der GASAG, 2010 / 2011.


Freie Arbeiten. Das Berlin-Skizzenbuch (2011).