Malerei und Druckgrafik

Buchillustration

Holzschnittserie „Feldpost" (2010).


Linoldruckserie „Feldpost" (2010).


„Unternehmen Blau"

Buchprojekt mit historischem und familiärem Hintergrund. Fünfzehn Monate war der im Krieg gefallene Großvater mütterlicherseits als Unteroffizier der 3. Panzerdivision (der „Berliner Bärendivsion") im Russlandfeldzug eingesetzt. Seine Feldpostbriefe waren anfangs noch optimistisch gehalten, teilweise heroisch und verherrlichend, ganz im Stil der offiziellen NS-Propaganda. Doch sein Regiment war stets ganz vorn an der Front eingesetzt, der Krieg in der Sowjetunion vom ersten Tag an blutig und verlustreich. Und so verlor sein Regiment sehr schnell einen Großteil der Mannschaften. Es waren die Grausamkeiten des Krieges, die die Wahrnehmung veränderten und zu einer (zu) späten geänderten Einstellung führten. Mit der Jahreswende 1941 überwogen bereits zunehmend Zweifel und Ängste, welche sich auch in den Briefen ausdrückten.  

In einem Brief aus der Kalmückensteppe aus dem Jahr 1942 schreibt er: „Wo will Hitler eigentlich noch hin?" –und an anderer Stelle heißt es: „Wir haben hier keine Zeitungen, nichts, wir erhalten keinerlei Nachrichten. Wir leben hier wie auf dem Mond". Er fiel in den Kämpfen bei Ischerskaja im September 1942.


Malerei


Portrait „Heinrich von Kleist am kleinen Wannsee", 2010. Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm.

Kleist-Museum Frankfurt an der Oder.

Links: Das Gemälde in der Sammlung des Kleist-Museums. Präsentiert wurde es anlässlich der Ausstellung „Verdächtiges Subjekt: Henry de Kleist" (2017). Sie entstand anlässlich der offiziellen Übergabe des Portraits „Henry de Kleist" (dem sogenannten „Gefangenschaftsbild“) durch das Deutsche Literaturarchiv an das Kleist-Museum in Frankfurt. Die Ausstellung präsentierte ganz unterschiedliche Portraits von Kleist, so wurden in ihr Kleist-Portraits von Max Slevogt, Max Schwimmer oder Wieland Förster gezeigt.


Oben: Die Ausstellung „Verdächtiges Subjekt: Henry de Kleist", Vernissage am 2. April 2017. Rechts das sogenannte „Gefangenschaftsbild“, das von Kleist während seiner französischen Kriegsgefangenschaft von einem unbekannten Künstler im Jahr 1807 angefertigt wurde und nun zum Bestand des Kleist-Museums zählt.



Links: „Heinrich von Kleist I", 2009. Öl auf Leinwand, 20 x 60 cm.

Rechts: „Heinrich von Kleist II", 2009. Öl auf Leinwand, 20 x 60 cm.



Links: „Kleist an der Havel“, 2010. Acryl und Kohle auf Leinwand, 80 x 100 cm.

Rechts: „Kleist in Uniform", 2010. Acryl auf Leinwand, 80 x 100 cm.



„Grunewald", Aquarell, 21 x 30 cm, 2010. Rechts: „Grunewald Sandweg", Aquarell, 42 x 28 cm, 2010.


Ausstellung der freien Arbeiten in der Galerie der Gasag im Shell-Haus, Berlin

Unten: Impressionen der Ausstellung der freien Arbeiten in der „kleinen Galerie" im historischen Shell-Haus in Berlin. Zu sehen waren Druckgrafiken, Zeichnungen und Malerei. 

Ausstellung „Berlin insight", Galerie der Gasag, Shell-Haus, Berlin 2010 / 2011.