Eine Auswahl freier Zeichnungen und Illustrationen

Die freien Arbeiten sind der Fundus eines Zeichners und Illustrators. Sie sind Archiv, Ideen-Bank, Reservoir – aber auch direkte Kraftquelle, Ausdrucksmittel und Substanz des eigenen zeichnerischen Verständnisses. Aus den freien Entwürfen – aber auch Skizzen, etwa des Naturstudiums – entwickeln sich unter Umständen Ideen, Konzepte, Anregungen die zu weiteren Projekten führen können. Beispielsweise Buchideen. Erzählerische Elemente können sich durch die rasch hingeworfene Skizze verdichten. Die freien Arbeiten dienen auf diese Weise einem Kristalierierungsprozess, der in allen Bereichen der Kunst notwendig ist. 

 

Hier sind nun einige dieser freien Arbeiten anzuschauen – als Anregung, für Interessierte und schlicht aus Spaß.

 

© Niels Schröder 7.2. 2014

niels schröder präsentiert auf dieser blog-seite einige freie arbeiten und illustrationen. die freien arbeiten sind gewissermaßen der pool des künstlers. das reservoir. die quelle, wenn man so möchte.
„Rats" - freie Illustration von Niels Schröder.

Ein Abendspaziergang durch das Berlin der ersten Dekade der „Tausender." Freie Arbeiten können Lebensgefühle, Stimmungen, Augenblicke festhalten. Einsame Spaziergänge nach Partys oder Bar-besuchen können beinahe mysthische Augenblicke erzeugen. Aber auch Niedergeschlagenheiten oder Gefühle der Sinnlosigkeit hervorrufen. Die freien Arbeiten haben dabei keinen anderen Zweck, als Beobachtungen und Stimmungen zu sammeln und in einem pool festzuhalten. Durch die Sinnfreiheit werden sie frei – sind sie unmittelbarer und berührender.


„nach der party" heisst diese schnelle Skizze die zu den freien arbeiten des berliner zeichners und absolventen der udk niels-schroeder zählt. die freien arbeiten sind mittel des spontanen ausdrucks.
„Nach der Party" - Zeichnung von Niels Schröder.

Dieses Blatt ist betitelt „Nach der Party" – da bleiben wenige Fragen offen. Zeichnung und Skizze bedeutet Situationen erfassen. Ausdrücke von Augenblicken festhalten – Menschen in bestimmten Atmosphären darstellen. Lebensgefühle seismographisch definieren. Alles dreht sich um Beobachtungen und wie diese wiederum das Bewusstsein des Zeichners und Künstlers tangieren und transformieren.


Die Skizzebücher sind spontanes Ausdrucksmittel eines jeden Künstlers. Hier sind einige Beispiele des Berliner Designers und Zeichners Niels-Schröder anzuschauen. Bei Interesse: www.niels-schröder.de
„Er ist aufgewacht" - aus den Skizzenbüchern © Niels Schröder

In den Skizzenbüchern lassen sich storys vorzeichnen. Ideen festhalten, aus denen später vielleicht etwas werden kann. In Skizzenbüchern läßt sich alles festhalten was einem durch den Kopf geht – sie sind Filter der Wahrnehmung, Sammelbecken für Ideen und Ahnungen.


„Menschen und Kreaturen" heisst dieses Blatt aus den Skizzenbüchern. Diese Bücher werden laufend ergänzt. Bei Interesse: www.niels-schroeder.de
„Menschen und Kreaturen" - aus den Skizzenbüchern. © Niels Schröder

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