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Illustration für „Die Zeit", Mai 2011.

Als Absolvent der Universität der Künste zu Berlin arbeite ich für Verlage, Zeitungen und Magazine, im Wissenschaftsbereich und der Wirtschaft als Gestalter, Autor und Illustrator.

 

Die Visualisierung komplexer Sachverhalte, die Erweiterung eines Textes in neue, unerwartete Bereiche, das Erzählen von Geschichten und nicht zuletzt die Einbringung eines gewissen Humors stellen für mich dabei einen besonderen künstlerischen und gestalterischen Reiz dar. Als Illustrator geht es darum, Inhalte schnell zu verstehen, sie aber vor allem in neue Sphären der Bewusstmachung zu transferieren und somit etwas originär neues zu schaffen.

 

Die Anwendung dieses Prinzipes ist nicht auf den Print- oder Online-Bereich beschränkt: Neben den eher „klassischen Feldern" der Illustration im Buch- und Editorialbereich gehören auch grenzüberschreitende Gebiete wie die Gestaltung von Karnevalswagen für den Karneval von Nizza, die Bebilderung eines Messestandes oder eine Wandgestaltung für die Universität Bremen dazu. Der Reiz des Neuen liegt also nicht immer nur in der inhaltlichen Herausforderung, sondern mitunter auch in neuen Medien und Wirtschaftsbereichen. So zählen etwa auch Geschäftsberichte oder Einzelprojekte und künstlerische Arbeiten für große Firmenevents zu den möglichen Einsatzfeldern.

 

Neben den Bereichen der Editorial- und Buchillustration sowie den Arbeiten im Wirtschafts- und Werbebereich zählt aber auch das freie, künstlerische Arbeiten in Form der Malerei und Grafik, zu meinen Schwerpunkten.

Hier kann sich das Innere in ungebundener Form ausdrücken oder sich mit besonderen Themenschwerpunkten befassen. Durch eine konzeptionelle und gestalterische Mitarbeit an der von der Stiftung Schloss Neuhardenberg von der Kuratorin Caroline Gille organisierte Ausstellung mit dem Titel „Heinrich von Kleist im Dritten Reich" folgte beispielsweise eine freie Vertiefung der Thematik.

Diese führte zu mehreren Portraits und Gemälden, von denen ein Kleistportrait („Heinrich von Kleist am Wannsee") vom „Kleist-Museum" in Frankfurt a.d. Oder für die dortige Sammlung angekauft wurde.

Eine erste große Ausstellung der Malerei und Grafik war 2010 / 2011 in der Galerie der Berliner gasag im „Shell Haus" in der Nähe des Potsdamer Platzes zu besichtigen.

Die drei oben benannten Arbeitsbereiche sollen sich gegenseitig befruchten und ergänzen, denn gerade aus der Vielschichtigkeit lassen sich immer wieder unerwartete und neue Ergebnisse generieren.